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Tobias Weidmann, Kantonsrat Zürich, SVP

Liebe Zürcherinnen und Zürcher

Vielen herzlichen Dank für Ihre Stimmen, das geschenkte Vertrauen und die grosse Unterstützung. Gerne nehme ich meinen Auftrag als Kantonsrat wahr und vertrete Ihre Stimme geradlinig, vorausschauend und lösungsorientiert!

Mit Ihrer Hilfe und Unterstützung setze ich mich im Kantonsrat ein..
  • für eine unabhängige und realistische Energieversorgung mit Zukunft;
  • für eine starke, fähige und glaubwürdie Milizarmee;
  • für einen nachhaltigen, generationsübergreifenden Arbeitsmarkt, insbesondere für die Generation 50 Plus;
Weiterführende Links

 

Schwerpunkt: Sicherheit - auch für kommende Generationen

Jobsicherheit für alle

Ich kämpfe für einen nachhaltigen, generationsübergreifenden Arbeitsmarkt, insbesondere für die Generation 50 Plus. Niemand sollte im besten Alter auf das Abstellgleis gestellt werden. Deshalb brauchen wir eine massvolle und gezielte Zuwanderung, damit unsere Arbeitsplätze nicht durch billigere Arbeitskräfte ersetzt werden.

Die offiziellen Arbeitslosenzahlen haben mit der Wirklichkeit wenig zu tun. In der Realität hat die Schweiz nicht - wie vom Bund ausgewiesen - eine Arbeitslosigkeit von 2.5 Prozent. Im Gegensatz zu Deutschland werden in der Schweiz die Ausgesteuerten nicht in die Statistik einbezogen. Wenn wir allerdings die Ausgesteuerten miteinbeziehen haben wir im Jahr 2018 eine Erwerbslosenquote von 5 Prozent. Trotz momentaner Hochkonjunktur ist dies die höchste Erwerblosigkeit seit dem Zweiten Weltkrieg und erheblich höher als in Deutschland.
Der Grossteil der Ausgesteuerten ist über 50 Jahre alt und frustriert vom unermüdlichen Kampf um eine Arbeitsstelle. Ich stelle fest, dass sie als Ausgesteuerte zunehmend verarmen und vereinsamen.

Seit 2007 höre ich immer wieder das Argument, dass wir einen Fachkräftemangel haben. Anscheinend löst die Personenfreizügigkeit mit einer Nettoeinwanderung von 920'000 Personen seit 2007 dieses Problem überhaupt nicht, im Gegenteil. In der Studie des Zürcher Amtes für Wirtschaft und Arbeit (2016) wurde festgestellt, dass gerade nur jeder vierte Einwanderer (22.3%) seit 2007 in einem Beruf mit Fachkräftemangel tätig ist. Demzufolge sind 77.7% der Zugewanderten keine Fachkräfte. Diese verdrängen zu einem grossen Teil unsere Arbeitnehmer, weil sie billiger und jünger sind und dadurch weniger Sozialkosten für die Unternehmung verursachen. Die Bestätigung dieser Entwicklung zeigt sich darin, dass die Erwerbslosigkeit seit 2007 mit Beginn der Personenfreizügigkeit um 30% gestiegen ist.

Daher will ich...
  • eine Integrationssteuer für ausländische Arbeitskräfte einführen, welche innerhalb von 10 Jahren degressiv auf null reduziert wird;
  • die Stellenlosen und die "Ü50" mit Steuerabzugsmöglichkeiten für Arbeitgeber wieder in den Arbeitsprozess integrieren, indem gewisse Lohnbeiträge bis zum 50. Lebensjahr linear auf null reduziert werden;
  • eine massvolle, kontrollierte und von der Schweiz gesteuerte Zuwanderung.

Militärische Sicherheit als notwendige Grundlage

Ich unterstütze eine fähige und glaubwürdige Armee als notwendige Grundlage für einen stabilen und innovativen Wirtschaftsstandort mit sicheren Arbeitsplätzen. Damit auch meine Kinder in Freiheit und Unabhängigkeit aufwachsen und leben dürfen. Leider schätzt man Freiheit und Sicherheit erst, wenn man sie nicht mehr hat.

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass in vielen Regionen der Welt Freiheit und Sicherheit nicht selbstverständlich sind. Dabei existiert eine gefährliche Mischung aus Armut, religiösen und ethnischen Konflikten, zerfallender Staatsmacht, organisierter Kriminalität und Rohstoffkämpfen, die durch die Globalisierung hochsensibel verknüpft sind und vermehrt zu offenen Kriegen führen. Diese rücken zunehmend näher an die Ränder Europas. Die Armee bildet die einzige strategische Reserve in Zeiten, in denen unsere Freiheit und Souveränität bedroht werden. Wir dürfen uns in der heutigen Zeit nicht vorbehaltslos auf andere verlassen, sondern müssen die Verantwortung der Verteidigungsfähigkeit voll und ganz selbst wahrnehmen. Sicherheit ist nicht delegierbar!

Daher will ich...
  • mich für voll ausgerüstete Bodentruppen und eine moderne, leistungsfähige Luftwaffe einsetzen;
  • jede weitere Reduktion des Armeebudgets oder des Armeebestandes bekämpfen;
  • mich zu einer hervorragend ausgebildeten Milizarmee bekennen;
  • für eine bürgernahe Verankerung von Armee Truppen im Kanton Zürich einstehen.

Sicherheit in der Energieversorgung

Die Sicherung unserer Energieversorgung wurde sträflich vernachlässigt. Das Gefährdungsdossier Strommangellage der nationalen Risikoanalyse "Katastrophen und Notlagen Schweiz 2020" zeigt auf, dass eine Strommangellage den höchsten aggregierten Schaden in Milliardenhöhen verursachen könnte. Erschreckenderweise tritt eine Strommangellage mit hoher Wahrscheinlichkeit auf – sogar höher als eine Influenza-Pandemie. Eine Strommangellage kann von Wochen bis zu mehreren Monaten dauern und somit zu grossräumigen Stromausfällen (Blackouts) bis hin zu Netzzusammenbrüchen führen. Die Auswirkungen für Wirtschaft und Gesellschaft wären bei einer hohen Mangellage fatal und könnten für den Staat rasch ausser Kontrolle geraten. Unsere stark von Elektrizität abhängige Gesellschaft wäre in allen Bereichen schwerstens betroffen.

Der Energiebedarf unserer Gesellschaft wird in Zukunft weiter steigen und die Situation noch verschärfen. Trotzdem will man mit dem illusorischen Energiegesetzt auf 32 Prozent Kernenergie verzichten (Zum Vergleich: Erneuerbare Energie 2.9%). Wir brauchen also künftig nicht eine geringere, sondern eine höhere Stromproduktion, um dem Wachstum der Bevölkerung, der Mobilitätsveränderungen und der Ablösung fossiler Energieträger gerecht zu werden.

Ziel muss sein, eine strukturelle Strommangellage zu verhindern, indem wir die Eigenproduktion erhöhen. Dabei müssen wir mehrheitlich auf eine unabhängige, verlässliche und inländische Stromproduktion setzen. Dazu eignet sich vor allem die Wasserkraft und die Kernkraft. In den 3 Wintermonaten, in welchen eine Strommangellage am wahrscheinlichsten ist, braucht die Schweiz ca. 20 TWh. Die Speicherkraftwerke verfügen über 8 TWh. Um das Defizit von 12 TWh zu decken, brauchen wir eine Erhöhung der Speicherkapazität und vor allem technischen Fortschritt und Innovation in Form von Kernkraftwerken 4.0. Diese wiederum ermöglichen es uns 95% (Isotop 238) des nicht verwerteten Urans der Brennstäbe von den letzten 40 Jahren zu verwerten. Damit hätte die Schweiz für die nächsten 800 Jahre die Ressourcen bereits im Inland gesichert.

Daher will ich...
  • die Kapazität von Speicherkraftwerken erhöhen, um Überschüsse aus erneuerbaren Energien für die Wintermonate zu speichern;
  • den Ausbau der inländischen Stromproduktion, insbesondere der Wasserkraft und Kernkraft 4.0 fördern;
  • eine politisch motivierte, vorzeitige Abschaltung der bestehenden Kernkraftwerke verhindern.

 

Über mich

Tobias Weidmann

Ich wurde 1983 geboren und bin im schönen Weinland in Hettlingen aufgewachsen. Mein Vater war Unternehmer und gründete 1989 das erste medizinische Privatlabor in der Ostschweiz in Frauenfeld. Meine Mutter war engagierte Primarlehrerin. Nach der Sekundarschule in Seuzach habe ich die Kantonsschule Büelrain in Winterthur (Wirtschaftsgymnasium) besucht. Anschliessend leistete ich meinen Militärdienst und habe den Offiziersgrad als Zugführer in Payerne abverdient. An der Universität St.Gallen absolvierte ich meinen Bachelor in Business Administration und Master in Banking & Finance. Im Jahr 2013 gründete ich mit einem Studienkollegen ein Startup in der IT & Finanzdienstleistung, bei welchem ich noch heute als Partner und Geschäftsführer tätig bin. Nebenbei doziere ich mit voller Leidenschaft an einer Höheren Fachschule in den Bereichen Businessplan, Marketing und Problemlösungsprozess. Während zwei Jahren lebte ich in den USA und in Italien und konnte einen Blick von aussen auf die einzigartige Schweiz erhalten.

Meine Frau Andrea Weidmann-Dobbs lernte ich vor über 18 Jahren am Gymnasium kennen. Obwohl sie anfangs nicht sonderlich begeistert war von mir, haben wir heute vier wunderbare Kinder (9, 7, 3 und 1). Als Historikerin unterrichtet meine Frau Geschichte und Staatskunde an einer Kantonsschule. Somit habe ich die Möglichkeit einen Teil der herausfordernden Kinderbetreuung wahrzunehmen.

Ich war fünf Jahre Kommandant der L Flab Lwf Bttr 7/1 und zurzeit in der Weiterbildung zum Generalstabsoffizier. Nebst meinem Mandat als Kantonsrat bin ich seit 2020 als Bezirskpräsident der SVP Winterthur tätig. Auf Gemeindeebene bin ich Vorstandsmitglied der Ortspartei und diente von 2014 bis 2018 in der Rechnungsprüfungskommission Hettlingen. In meiner Freizeit geniesse ich die frische Luft beim Joggen oder Wandern mit der Familie.

Auf den folgenden Netzwerken kann man mich gerne besuchen:

Galerie

Familienferien in den Bergen

Morteratsch Gletscher bei Pontresina

In den Schulferien unternehmen wir als Familie vor allem Ausflüge in der Schweiz. Dabei staunen wir immer wieder über die atemberaubende Natur.


Meine Frau Andrea

Sobald es Zuckerwatte und warme Sonnenstrahlen gibt, könnte das Glück für unsere Kinder nicht grösser sein.


Papi & Ente


Immer wieder schön mit meinen Kindern diese Schweizer Schiesstradition zu leben.

Bereits vor der modernen Schweiz wurde der Schweizerische Schützenverein 1824 gegründet. Weil es zu dieser Zeit nur wenige gesamtschweizerische Bewegungen gab, gilt er als wichtiger Wegbereiter für die Phase der Regeneration und schliesslich der Bundesstaatsgründung 1848.


Das Hochzeitsgeschenk 2008

Von unserer ehemaligen Gymi-Klasse haben wir ein wahres Glückschwein erhalten... Später entwickelte sich aus dieser Idee sogar die Firma meines Freundes "MEIN SCHWEIN". Das Wohl der Schweine steht bei "MEIN SCHWEIN" an erster Stelle. Deshalb leben sie permanent auf riesigen Wiesen und in kleinen Gruppen. Dort können ihre Säuli ihren Bedürfnissen und Instinkten nachgehen. www.mein-schwein.ch


Meine Militärzeit

Während fünf Jahren durfte ich die L Flab Lwf Bttr 7/1 als Einheitskommandant führen. Auf dem Bild bin ich mit meinem ehemaligen Stellvertreter Oberleutnant Scherrer bei einer Inspektion in Chur Rossboden unterwegs.
Es war nicht immer einfach, den militärischen Verpflichtungen nebst Beruf und Familie gerecht zu werden. Für mich und vor allem für meine Familie waren die fünf Jahre als Kommandant mit vielen Opfern und enormem Zeitaufwand verbunden. Dieses Opfer leisten 1000 andere Dienstleistende auch Jahr für Jahr. Darum ist es mir wichtig, dass sie keinen Nachteil gegenüber ihren Kollegen und Kolleginnen erfahren, welche keinen Dienst zu leisten haben.


Vize-Präsident Studentenschaft HSG, 2011

Im Gespräch als Vizepräsident mit der Studentenzeitung. Hauptverantwortlich für die damalige Akkreditierung der militärischen Führungsausbildung durch Leadership Credits im Master und Bachelor Studiengang. Zum Interview: www.prisma-hsg.ch